Rallyesport aus Eisenach - Ostmodellauto-Freak

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Rallyesport aus Eisenach

PKW > PKW - DDR Produktion

Modell aus der "DDR-Auto Kollektion" vom Atlas-Verlag


Ab 1966 wurde der Wartburg 353 im Rallyeeinsatz verwendet. Teilgenommen wurde an verschiedensten Wettbewerben: Beispielsweise an der Rallye "Russischer Winter" in der UdSSR, bei der Rallye "Akropolis" in Griechenland, der RAC Rallye in England oder der Rallye Monte Carlo. Der Wartburg hatte dabei mit 1000 oder 1100 ccm Hubraum gegen die starke Konkurenz in der Klasse bis 1300 ccm zu bestehen. Nur durch kontinuierliche Leistungssteigerung von 68 PS (1968), 90 PS (1975), 100 PS (1978) bis auf 110 PS (1980) war es möglich, mit dem Wartburg vorn mitzufahren. Die westlichen Rallye-Teams konnten dabei auf große Service-Teams und Ersatzteilbestände zurückgreifen. Mit LKW`s wurden hunderte Reifen an kritische Stellen transportiert, die Koordination fand u.a. mit Hubschraubern statt und den Fahrern standen gut ausgerüstete Service-Wagen zur Verfügung. Das Werksteam vom VEB AWE Eisenach musste sich mit einer bescheideneren Ausrüstung begnügen. Zwei Wartburg-Tourist, ein B 1000 Kleinbus und die Wartburg-Limousine des Mannschaftsleiters mussten ausreichen. Da waren natürlich auch die Fahrer handwerklich gefordert: Führte beispielsweise ein zerstörter Motor zum Agregatewechsel zwischen zwei weit voneinander entfernten Servicepunkten, war Selbsthilfe angesagt. Bei jedem Wettbewerb befanden sich immer einige wichtige Ersatzteile an Bord: Zylinderkopfdichtung, Bremsbeläge, eine Gelenkwelle, etc. Aufgrund seiner reparaturfreundlichen Konstruktion und der gut ausgebildeten Besatzung dauere ein Gelenkwellenwechsel in der freien Natur beispielsweise meist nur 10 Minuten.



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