MAS 503A - Ostmodellauto-Freak

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MAS 503A

Nutzfahrzeuge > Nutzfahrzeuge - Import > UdSSR > Autos aus Minsk
Modellhersteller: Nash Avtoprom (Наш Автопром) - Modell ist modifiziert

Die Abkürzung "MAS" (in der englischen Diktion MAZ) steht für Minski autamabilny sawod russisch: Минский автомобильный завод; weißrussisch: Мінскі аўтамабільны завод, Minski autamabilny sawod, zu deutsch: Minsker Automobilwerk. Der sowjetische Verteidigungsrat beschloss 1944 die Errichtung eines Automobilwerkes im weißrussischen Minsk. Bereits 1947 begann die Produktion des MAS 205, eines Hauben-LKW, der vom Autowerk Jaroslawl entwickelt  wurde. Über 500 LKW der 200er Baureihe wurden zwischen 1961 und 1965 von der DDR für das Bauwesen eingekauft. Ab 1965 wurde die Frontlenker-Baureihe 500 gebaut und ab 1967 in die DDR eingeführt. Es handelte sich um den ersten LKW mit kippbaren Fahrerhaus im gesamten Ostblock. Die Baureihe wurde als Pritschenwagen, Sattelzugmaschine und Kipper importiert. In der Bevölkerung wurden die einfachen, robusten und anspruchslosen LKW`s "Russenkuh" genannt. 1970 erfolgte eine leichte Überarbeitung und die neuen Versionen durch  Anhängen des Buchstabens "A" an die Baureihenbezeichnung gekennzeichnet.  Wesentlichste Änderungen waren eine  Erhöhung der Nutzlast auf acht Tonnen sowie eine Verlängerung  des Radstands um 100 mm. Die Höchstgeschwindigkeit erhöhte sich auf 85 km/h. Der nicht gerade formschön geratene LKW wurde jahrelang fast unverändert gebaut. Erst 1978 gab es eine optisch und technisch überarbeitete Baureihe. Lediglich zwischen 1985 und 1989 wurden davon einige, wenige Sattelzugmaschinen des Typs MAS 6422 beschafft.

Produktionszeitraum: 1965–1977
Motor: V6 Dieselmotor JaMZ-236, 180 PS, Hubraum 11,15 Liter
Nutzlast: 7,5 t zul. Gesamtgewicht: 12,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h
Verbrauch: ~ 25 l Diesel/100 km


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